Gesundheit / 17.05.2018

Zurück in den Job nach Reha

Reha-Maßnahmen steigern die Chancen, ins Berufsleben zurückkehren zu können

Berlin (hib/red.). Durch eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme steigen die Chancen der Teilnehmenden deutlich, im Anschluss wieder ins Erwerbsleben einsteigen zu können. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

84 Prozent kehren ins Berufsleben zurück

Demnach zeigen die aktuell verfügbaren Zahlen für die Jahre 2013 bis 2015, dass lediglich 15 Prozent der Personen nach einer medizinischen Rehabilitation aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Dagegen kehren 84 Prozent innerhalb der ersten 24 Monate nach Ende der Reha-Maßnahme in die Erwerbstätigkeit zurück. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der bewilligten Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben von ca. 270.000 auf rund 310.000 angestiegen.

Rehabilitation wird immer wichtiger

Die demografische Entwicklung zeigt, dass die Bevölkerung zunehmend älter wird und länger arbeitet. Die Anforderungen der Arbeitswelt werden vielfältiger. Prävention, Rehabilitation und Nachsorge werden deshalb immer wichtiger.

Die Deutsche Rentenversicherung ist daher aktiv mit der Forschung zu Rehabilitation und Erwerbsminderung befasst. Ein eigens zu diesem Zweck eingerichteter Forschungsbereich gewährleistet die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rehabilitation. Dabei wird er von den 90 rentenversicherungseigenen Rehabilitationskliniken unterstützt.

Weitere Informationen

www.bundestag.de
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit nach Reha-Maßnahmen (Drucksache 19/2041, pdf-Datei)

Rehabilitation: Ziele, Arten, Ablauf
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