Förderrechner Brutto-Entgeltumwandlung

Berechnen Sie Ihre staatliche Förderung durch Brutto-Entgeltumwandlung (Betriebliche Altersversorgung).

Mit dem Förderrechner können Sie die staatliche Förderung (Verminderung der Sozialabgaben und Steuerentlastung) der betrieblichen Altersversorgung berechnen. Die möglichen Durchführungswege sind: Pensionskasse und Pensionsfonds. Weitere Infos zu den Modellen, zur Durchführung sowie eine umfangreiche Tarifvertragsdatenbank finden Sie in der Rubrik „Betriebliche Altersversorgung“. Damit die Berechnung der Steuerersparnis möglichst realistisch ist, versuchen Sie bitte bereits bekannte steuermindernde Faktoren zu schätzen und diese unter dem Punkt „Steuermindernde Beträge" einzutragen. Dieser Betrag vermindert dann das zu versteuernde Einkommen im vollen Umfang. Für steuererhöhende Beträge gilt dies analog.

Pflichtfelder sind mit einem * gekennzeichnet. Diese Angaben sind für die Berechnung mindestens notwendig. Trifft eine verlangte Angabe nicht auf Sie zu, geben Sie bitte „0“ ein.

Bitte lesen Sie auch die Erläuterungen zur Eingabe.

Einnahmen
Besteuerungsgrundlagen
Sozialversicherungsangaben
Anlagebetrag und Zuschuss

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 2017.

Die Ergebnisse stellen keine Auskunft über Ihre Steuerschuld und Sozialversicherungsbeiträge dar. Die Steuerberechnungen innerhalb des Rechners basieren auf dem Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der Lohnsteuer des Bundesfinanzministeriums. Mit dem Rechner wird eine angenäherte Einkommensteuer berechnet. Die Berechnung der tatsächlichen Einkommensteuer ist sehr komplex und wird von Ihrem zuständigen Finanzamt nach Prüfung aller Unterlagen unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage und Ihrer individuellen Situation berechnet. Diese Berechnung ist im Rahmen eines Online-Rechners, der aus Gründen der Verständlichkeit und Übersichtlichkeit nur mit wenigen Eingaben arbeitet, nicht möglich.

Für die Berechnung der Förderung und den daraus resultierenden (Steuer-)Ersparnissen gilt Entsprechendes.

Erläuterungen zur Eingabe

  • Zahlenformat für Euro-Beträge:
    Bitte geben Sie Euro-Beträge im Format 12.345,67 oder 12345,67 an.
  • Jahres-Bruttoeinkommen:
    Geben Sie bitte Ihr voraussichtliches Jahresbruttoeinkommen ein. Es besteht aus den monatlichen Bruttoverdiensten plus Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie weiteren tariflichen Sonderzahlungen.
  • Steuerklasse:
    Geben Sie bitte Ihre Steuerklasse an. Sie finden Sie auf der Vorderseite Ihrer Lohnsteuerkarte. Hinweis: Entgeltumwandlung ist nur innerhalb des ersten Arbeitsverhältnisses möglich.
  • Zahl der Kinderfreibeträge:
    Geben Sie bitte die Zahl der auf Ihrer Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinderfreibeträge an. Sie muss nicht der Zahl Ihrer Kinder entsprechen, da ein Teil der Kinderfreibeträge auch auf der Lohnsteuerkarte Ihres Partners eingetragen sein kann.
    Daher auch die Auswahlmöglichkeit in 0,5-Schritten.
  • Bundesland:
    Wählen Sie bitte das Bundesland aus, in dem Sie lohnsteuerpflichtig sind (Ort der Arbeitsstätte). Hintergrund sind Abweichungen beim Pflegeversicherungsatz sowie bei der Berechnung der Kirchensteuer.
  • Kirchensteuer: Geben Sie bitte an, ob Sie kirchensteuerpflichtig sind.
  • Steuermindernde Beträge: Geben Sie bitte die Beträge an, um die Ihr Einkommen bereits in der Einkommenssteuererklärung reduziert wird. Dies können auf der Lohnsteuerkarte eingetragene Freibeträge sein (z. B. für Aufwendungen für den Weg zur Arbeit). Falls Sie Doppelverdiener sind und gemeinsam zur Steuer veranlagt werden, geben Sie bitte auch die Beträge für Ihren Ehepartner an.
  • Steuererhöhende Beträge:
    Dies können sonstige Einkünfte oder auch geldwerte Vorteile sein, wie die private Nutzung von zu Dienstzwecken zur Verfügung gestellten Gütern. Am meisten verbreitet ist die private Nutzung von Dienstwagen. Dafür muss monatlich ein Prozent des Listenpreises versteuert werden. Geben Sie bitte den Jahresbetrag an. Falls Sie Doppelverdiener sind und gemeinsam zur Steuer veranlagt werden, geben Sie bitte auch den geldwerten Vorteil für Ihren Ehepartner an.
  • Jahres-Bruttoeinkommen für Ihren Ehepartner:
    Geben Sie bitte das voraussichtliche Jahresbruttoeinkommen Ihres Ehepartners ein, wenn Sie gemeinsam zur Steuer veranlagt werden.
    Es besteht aus den monatlichen Bruttoverdiensten plus Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie weiteren tariflichen Sonderzahlungen.
    Bitte tragen Sie hier nichts ein, wenn Sie zwar Doppelverdiener sind, aber getrennt zur Steuer veranlagt werden.
  • Gemeinsame Veranlagung:
    Bitte wählen, ob Sie gemeinsam oder getrennt zur Steuer veranlagt werden. Wenn Sie nicht verheiratet sind, wählen Sie bitte nein.
  • Gesetzliche Krankenversicherung:
    Seit dem 01.01.2015 gilt für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung dieser einheitliche Beitragssatz.
  • Sonderbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung:
    Seit 2015 gilt bei der gesetzlichen Krankenversicherung eine verbindliche Beitragsuntergrenze von 14,6 Prozent beim allgemeinen Beitragssatz, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer hälftig tragen. Die Kassen können einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag festlegen, den Arbeitnehmer alleine tragen müssen. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz beträgt 2017 1,1 Prozent. Er ist eine Richtgröße für die Krankenkassen und kein tatsächlicher Durchschnittswert. Wenn Sie den Zusatzbeitragssatz Ihrer Kasse kennen, können Sie den Betrag im Eingabefeld ändern.
  • Private Kranken-/Pflegeversicherung:
    Wenn Sie privat krankenversichert sind, tragen Sie hier bitte Ihre monatliche Krankenversicherungsprämie inklusive Pflegeversicherungprämie ein.
  • Kinderlos?
    Klicken Sie bitteja“ an, wenn Sie keine Kinder haben und über 23 Jahr alt sind.
    Hintergrund: Gesetzlich Versicherte ohne Kinder müssen vom 1. Januar 2005 an einen Zuschlag von 0,25 Prozentpunkten zur Pflegeversicherung bezahlen.
    Ausgenommen vom Zusatzbeitrag sind kinderlose Versicherte, die vor dem 1. Januar 1940 geboren sind, Versicherte bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres sowie Bezieher von Arbeitslosengeld II sowie Wehr- und Zivildienstleistende. Auch Empfänger von Versorgungsbezügen wie etwa Betriebsrenten, die vor diesem Stichtag geboren sind, müssen aus den Versorgungsbezügen keinen erhöhten Beitrag zahlen.
    Quelle und weitere Infos unter www.bmg-bund.de
  • Knappschaftliche Rentenversicherung?
    Die Förderung setzt voraus, dass Sie rentenversicherungspflichtig beschäftigt sind. Wenn Sie in der knappschaftlichen Rentenversicherung versichert sind, geben Sie das bitte hier an. Hintergrund: In der knappschaftlichen Rentenversicherung gelten andere Beitragsbemessungsgrenzen als in der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Gewünschter Anlagebetrag:
    Geben Sie hier bitte an, welchen Betrag Ihres Bruttoeinkommens Sie jährlich einsetzen wollen. Es werden höchstens vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze gefördert plus 1.800 Euro. 2017 sind das 4.848,00 Euro.
  • Arbeitgeber-Zuschuss (EUR und / oder %):
    Geben Sie hier bitte die Höhe eines eventuellen Zuschusses Ihres Arbeitgebers an. Ob Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss zur Bruttoentgeltumwandlung zahlt, entnehmen Sie bitte dem für Sie gültigen Tarifvertrag oder Sie fragen bei Ihrer Personalabteilung oder Ihrem Betriebsrat.
    Der Zuschuss kann als Festbetrag, als Prozentwert oder als Kombination von Festbetrag und Prozentwert angegeben werden.