Rürup-Rechner

Mit diesem Rechner ermitteln Sie, um wie viel sich Ihr zu versteuerndes Einkommen verringert, wenn sie in eine Rürup-Rente, in die gesetzliche Rentenversicherung oder ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen.

Die Rürup-Rente (auch „Basisrente“ genannt) wurde als Alternative zur Riester-Rente für Selbstständige konzipiert. Staatlich gefördert wird die Rürup-Rente durch Steuervorteile: Sparer können ihre Beiträge in der Steuererklärung als Vorsorgeaufwand angeben und einen großen Teil davon als Sonderausgaben absetzen.  Das Finanzamt erkennt den größten Teil der Beiträge als Sonderausgaben an. Wie die Rürup-Rente funktioniert und welche Vor- und Nachteile sie hat, erfahren Sie in unserem Themenschwerpunkt.

Mit unserem Rürup-Rechner können Sie ermitteln, um wie viel sich Ihr zu versteuerndes Einkommen durch Einzahlungen in die Rürup-Rente verringert. Ähnlich wie die Beiträge zur Rürup-Rente werden auch freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder in ein berufsständisches Versorgungswerk. Für Beamte, die eine Rürup-Rente abschließen, werden dabei fiktive Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung angenommen.

Pflichtfelder sind mit einem * gekennzeichnet. Diese Angaben sind für die Berechnung mindestens notwendig. Trifft eine verlangte Angabe nicht auf Sie zu, geben Sie bitte „0“ ein.

Bitte lesen Sie auch die Erläuterungen zu den Eingaben.

Ihre Eingaben

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 2018.

Erläuterungen zur Eingabe

  • Zahlenformat für Euro-Beträge:
    Bitte geben Sie Euro-Beträge im Format 12.345,67 oder 12345,67 an.
  • Berufsstatus:
    Die Angabe des Berufsstatus ist wichtig, weil sich daraus die geleisteten Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ergeben. Auch wer als abhängig Beschäftigter nicht beabsichtigt, in eine Rürup-Rente zu investieren, bekommt den steuerlich absetzbaren Betrag angezeigt. Für Beamte werden per Gesetz fiktive Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung angenommen. Selbstständige bekommen mit diesem Tool die steuerlich absetzbaren Beträge einer Rürup-Rente angezeigt.
  • Abweichender Beitragssatz:
    Geben Sie bitte Ihren Beitragssatz zur Rentenversicherung an, wenn sie Beiträge zahlen und dieser von 18,6 % abweicht.
  • Jährliches Bruttoeinkommen:
    Geben Sie bitte die Summe Ihrer rentenversicherungspflichtigen Einkünfte pro Jahr an.
    Pflichteintrag für alle außer Selbstständige, um Beitragssätze zur gesetzlichen Rente (derzeit 18,6 Prozent) oder zu einer berufsständischen Versorgung (abhängig vom Bundesland und vom Versorgungswerk) zu ermitteln.
    Selbstständige müssen hier keinen Betrag eintragen, falls sie nicht als Freiberufler Beiträge in eine berufsständische Rentenversicherung oder in die gesetzliche Rentenversicherung leisten. Für alle gilt die maximal anrechenbare Beitragsgrenze zur Rürup-Rente (für 2018 23.712 Euro). Für Einkommen unterhalb der Gleitzonen-Regelung (derzeit 850 Euro Monatseinkommen) gelten abweichende Rentenversicherungssätze, die an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Im Ergebnis kommt es in diesen Fällen zu Abweichungen von den tatsächlichen Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Wohnort:
    Bitte geben Sie an, ob Sie in den alten Bundesländern (ABL, Westdeutschland) oder den neuen Bundesländern (NBL, Ostdeutschland) wohnen.
  • Mit Ehepartner zusammen veranlagt:
    Bitte geben Sie an, ob Sie verheiratet, mit Ihrem Ehepartner zusammen veranlagt sind.
    Für zusammen Veranlagte verdoppelt sich die absetzbare Obergrenze der Rürup-Rente auf 47.424 Euro.
  • Geplanter Rürup-Beitrag:
    Hier tragen Sie bitte einen individuellen Jahresbeitrag ein, den Sie aufgrund Ihrer persönlichen Einkommenssituation für eine Rürup-Rente anlegen möchten. Unser Ausgabeergebnis wird Ihnen Ihren dafür individuell absetzbaren Betrag anzeigen, außerdem das für Sie absetzbare Maximum.
  • Berechnungsjahr:
    Die Berechnung bezieht sich jeweils nur auf ein Jahr, denn die Absetzbarkeit der Rentenbeiträge der ersten Schicht beginnt 2005 mit 60 Prozent und steigt in jährlichen Zwei-Prozent-Schritten, bis 2025 dann 100 Prozent der Beiträge steuerlich anrechenbar sein werden.

Darauf müssen Sie besonders achten:

Die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge zur Rürup-Rente kann durch die so genannte Günstigerprüfung nach § 10 Absatz 4a EStG ganz oder teilweise ins Leere gehen, wenn bereits in nennenswertem Umfang Vorsorgeaufwendungen nach altem Recht abgesetzt werden können. Dies betrifft aber nur Beiträge bis einschließlich 2005. Ab 2006 können Rürup-Beiträge im Rahmen des Sonderausgabenabzugs zusätzlich abgesetzt werden. Bevor Sie eine Rürup-Rente abschließen, sollten Sie Ihren Steuerberater fragen.

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