Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist in Deutschland das Altersvorsorgesystem mit der weitaus größten Bedeutung.

Rentner mit Tablet – Bildnachweis: wdv © Koch, Karsten

Starke erste Säule

Die gesetzliche Rentenversicherung gilt – neben der berufsständischen Versorgung – als „erste Säule“ innerhalb des sogenannten Drei-Säulen-Modells der Altersvorsorge. Die zweite und dritte Säule bilden die betriebliche und die private Altersvorsorge, die je nach Modell und ähnlich wie die gesetzliche Rentenversicherung staatlich gefördert werden. Die knappschaftliche Rentenversicherung hat dagegen – ähnlich wie die Beamtenversorgung – die Doppelfunktion einer Alters- und betrieblichen Zusatzvorsorge.

Die herausragende Bedeutung der Rentenversicherung schlägt sich auch in ihrem Haushalt nieder. Mit jährlichen Einnahmen und Hausgaben von über 280 Milliarden Euro ist er nicht viel kleiner als der Bundeshaushalt (2017: ca. 329 Milliarden Euro). Die Kosten dafür tragen zu etwa zwei Drittel die versicherungspflichtig Beschäftigten und ihre Arbeitgeber, etwa ein Drittel trägt der Staat – in Form von Beiträgen, etwa für Kindererziehung, oder in Form von Zuschüssen, mit denen vor allem nicht beitragsgedeckte Leistungen der Rentenversicherung finanziert werden.

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