Alterseinkünfte – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Alterseinkünfte

Zu den Alterseinkünften gehören alle Einnahmen in Form von Geld oder geldwerten Leistungen eines Steuerpflichtigen zum Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand. Die Steuerpflicht bleibt bestehen. Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung müssen  ihre Rente jedoch noch nicht voll versteuern.  

Die Steuerbelastung von Neurentnern erhöht sich aber seit 2005 kontinuierlich, weil der steuerpflichtige Teil der Renten von seinerzeit 50 Prozent des Rentenbetrages für Neurentner stufenweise von Jahr zu Jahr bis auf 100 Prozent im Jahre 2040 ansteigt. 

  • Wer z.B. 2021 in Rente geht, muss bereits 81 Prozent seiner gesetzlichen Rente versteuern, bei Rentenbeginn im Jahr 2040 dann 100 Prozent.

Beamtenpensionen werden schon immer voll besteuert - auf der Basis der Lohnsteuerkarte unter Berücksichtigung bestimmter Altersfreibeträge, heute Versorgungsfreibeträge genannt. Allerdings sinken diese für Neu-Pensionäre seit 2005 langsam ab. Als Ausgleich gibt es einen Zuschlag, der allerdings ebenfalls schrittweise abgesenkt wird. Bei Beginn der Versorgung im Jahre 2021 beträgt der Versorgungsfreibetrag 15,2 Prozent der Versorgungsbezüge, höchstens aber 1.140 Euro. Der Zuschlag hierzu beträgt im Jahre 2021 342 Euro

Altersbezüge aus Beitragszahlungen, die bereits früher vom Arbeitgeber als Lohn versteuert wurden - wie Gelder aus Direktversicherungen oder Pensionskassen - bleiben steuerfrei. Dagegen müssen Einkünfte aus betrieblicher Altersversorgung, für die seit 2002 von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer Beiträge steuerfrei eingezahlt wurden, im Alter voll vom Arbeitnehmer versteuert werden.

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