Altersrente für langjährig Versicherte – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Altersrente für langjährig Versicherte

Versicherte haben Anspruch auf die Altersrente für langjährig Versicherte, wenn sie

  • mindestens das 63. Lebensjahr vollendet und
  • die Wartezeit (Versicherungszeit) von 35 Jahren erfüllt haben.

Die Altersgrenze von 63 Jahren wird aber seit 2012 auch für diese Altersrente schrittweise für die Geburtsjahrgänge ab 1949 von 65 auf 67 Jahre angehoben. Sie kann aber immer noch – abhängig vom Geburtsjahrgang mit steigenden Abschlägen – ab 63 in Anspruch genommen werden.

Beispiel: Ein am 16.07.1957 geborener Versicherter will bereits mit 63, also ab August 2020, in Rente gehen. Er muss in diesem Fall einen lebenslangen Abschlag von 0,3 Prozent seiner vollen Rente für jeden Monat, den er vorzeitig in Rente geht, akzeptieren. Da das für ihn maßgebende reguläre Alter für diese Rente bei 65 Jahren und elf Monaten, also im Juni 2023 liegt,und er somit diese Rente zwei Jahre und elf Monate, also 35 Monate vor seiner regulären Altersgrenze in Anspruch nimmt, muss er 35 x 03 Prozent = 10,5 Prozent als Abschlag von seiner Rente in Kauf nehmen.

 

 

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