Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte haben grundsätzlich einen Anspruch auf Rente, wenn sie

  • das 63. Lebensjahr vollendet 
  • bei Beginn der Altersrente als Schwerbehinderter anerkannt sind (Grad der Behinderung: mindestens 50) und
  • die Wartezeit (Versicherungszeit) von 35 Jahren erfüllt haben.

Sie können diese Rente aber mit Abschlägen bereits ab vollendetem 60. Lebensjahr beanspruchen.

Allerdings: Auch bei dieser Rentenart wird die Altersgrenze seit Anfang 2012 schrittweise von 63 auf 65 Jahre heraufgesetzt. Mit Abschlägen können sie aber jeweils bis zu drei Jahren vor der für ihren Geburtsjahrgang maßgeblichen Altersgrenze die Rente beanspruchen.

Beispiel: Im Jahre 2017 möchte ein Schwerbehinderter, geboren am 16. Juli 1954, im August 2017, also mit 63 Jahren, in Rente gehen. Die für ihn geltende Altersgrenze liegt aber schon bei 63 Jahren und acht Monaten. Er könnte die Rente ohne Abschläge somit erst ab April 2018 beziehen. Bei Rentenbezug schon ab August 2017, also acht Monate vor seinem eigentlichen Rentenbeginn, müsste er einen Rentenabschlag von 2,4 Prozent in Kauf nehmen.

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