Altersrente für schwerbehinderte Menschen – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte haben grundsätzlich einen Anspruch auf Rente, wenn sie

  • das 63. Lebensjahr vollendet 
  • bei Beginn der Altersrente als Schwerbehinderter anerkannt sind (Grad der Behinderung: mindestens 50 Prozent) und
  • die Wartezeit (Versicherungszeit) von 35 Jahren erfüllt haben.

Sie können diese Rente aber mit Abschlägen bereits ab vollendetem 60. Lebensjahr beanspruchen.

Allerdings: Auch bei dieser Rentenart wird die Altersgrenze seit Anfang 2012 schrittweise von 63 auf 65 Jahre heraufgesetzt. Mit Abschlägen können sie aber jeweils bis zu drei Jahren vor der für ihren Geburtsjahrgang maßgeblichen Altersgrenze die Rente beanspruchen.

Beispiel: Im Jahre 2019 möchte ein Schwerbehinderter, geboren am 16. Juli 1956, im August 2019, also mit 63 Jahren, in Rente gehen. Die für ihn geltende Altersgrenze liegt aber schon bei 63 Jahren und zehn Monaten. Er könnte die Rente ohne Abschläge somit erst ab Juni 2020 beziehen. Bei Rentenbezug schon ab August 2019, also zehn Monate vor seinem eigentlichen Rentenbeginn, müsste er einen Rentenabschlag von 3,0 Prozent (0,3 Prozent für jeden Monat) in Kauf nehmen.

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