Altersteilrente – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Altersteilrente

Seit dem 1. Juli 2017 können Rentner mit einer vorgezogenen Altersvollrente 6300 Euro im Kalenderjahr anrechnungsfrei hinzuverdienen. Es kommt also nicht mehr auf den monatlichen Verdienst an. Diese Regelung gilt dann einheitlich für die alten und neuen Bundesländer.

Der über den Betrag von 6300 Euro hinausgehende Bruttoverdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet, die dann als Altersteilrente bezeichnet wird (§ 34 Abs. 3 SGB VI).

Es gibt allerdings eine Obergrenze für den Hinzuverdienst, den so genannten Hinzuverdienstdeckel (§ 34 Abs. 3a SGB VI). Grund: Es soll niemand durch die neue Regelung mehr Einkommen haben als dem höchsten Einkommen aus den letzten 15 Jahren entspricht. Der Hinzuverdienstdeckel wird berechnet, indem die monatliche Bezugsgröße mit den Entgeltpunkten des Kalenderjahres mit den höchsten Entgeltpunkten aus den letzten 15 Kalenderjahren vor Beginn der ersten Rente wegen Alters vervielfältigt wird. Er beträgt mindestens die Summe aus einem Zwölftel von 6 300 Euro und dem Monatsbetrag der Vollrente. Der Hinzuverdienstdeckel wird jährlich zum 1. Juli neu berechnet.

Die bisherigen Teilrenten mit ihren unterschiedlichen Hinzuverdienstgrenzen gibt es daher seit dem 01.07.2017 nicht mehr. Übergangsvorschriften gelten jedoch für die Teilrenten, die am 30.06.2017 bereits liefen.

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