Angleichungstreppe – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

Bitte wählen Sie einen Buchstaben aus:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Angleichungstreppe

Um die Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern an das Niveau der Renten in den alten Bundesländern möglichst schnell zu Ende zu bringen, ist im Jahre 2017 ein Gesetz beschlossen worden,  wonach seit 2018 eine schrittweise Angleichung der Renten in Ost und West bis 2024 erfolgen soll (so genannte "Angleichungstreppe"). Zum 1. Juli 2021 beläuft sich der aktuelle Rentenwert im Osten nun auf 97,9 Prozent des Westwertes. Bis zum Jahr 2024 steigt er schrittweise auf 100 Prozent. Von dieser Verfahrensweise gibt es jedoch eine Ausnahme. Hierfür wird jedes Jahr in einer Vergleichsberechnung ein aktueller Rentenwert im Osten nach der alten, vor 2018 geltenden Formel ermittelt. Dieser Wert wird mit dem Wert verglichen, der sich nach der Angleichungstreppe ergibt. Der höhere der Werte aus der Vergleichsberechnung kommt jeweils für die Rentenanpassung im Osten zur Anwendung. In diesem Jahr ist der Wert nach der Angleichungstreppe maßgebend, weil die Einkomen der Arbeitnehmer auch in den neuen Ländern nicht gestiegen sind und sich somit auch kein höherer Anpassungswert als nach der Angleichungstreppe ergeben hätte.

S. auch unter:

Anpassung der Renten

 

 

Zurück zur Liste