Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Beitragsfreie Zeiten

Auch bestimmte beitragsfreie Zeiten zählen für den Rentenanspruch und bei der Berechnung der Rente mit: Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten und die Zurechnungszeit.

  • Ersatzzeiten sind Zeiten nach vollendetem 14. Lebensjahr, in denen Versicherte durch außergewöhnliche Umstände an der Beitragszahlung gehindert waren. Beispiele dafür sind Kriegsdienst, Vertreibung oder politische Haft in der früheren DDR. Ersatzzeiten zählen bei der Erfüllung sämtlicher geforderter Versicherungszeiten und bei der Rentenberechnung mit. Ersatzzeiten sind auf Zeiten bis zum 31.12.1991 begrenzt
  • Anrechnungszeiten sind Zeiten, während derer der Versicherte aus besonderen, meist persönlichen Gründen an einer Beitragszahlung gehindert war. Dazu zählen zum Beispiel Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit, Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit oder Schulausbildung nach dem 17. Lebensjahr. Anrechnungszeiten zählen nur in bestimmten Fällen zu den Versicherungszeiten mit.
  • Die Zurechnungszeit soll eine angemessene Rente gewährleisten, wenn der Versicherte bereits in jüngeren Jahren (vor Vollendung des 62. Lebensjahres) erwerbsgemindert wird oder stirbt (im letzteren Fall zugunsten der Hinterbliebenen). Die aufgrund des geringen Alters nur wenigen rentenrechtlichen Zeiten werden durch die Zurechnungszeit bis zum in der Zukunft liegenden 62. Lebensjahres aufgestockt.

Eine Erziehungsrente, die vor dem 62. Lebensjahr gezahlt wird, enthält für die Zeit ab Beginn der Rente ebenso eine Zurechnungszeit.

Mehr zum Thema:

Ersatzzeiten
Anrechnungszeiten
Zurechnungszeit
Wartezeit
Hinterbliebenenrenten
Erwerbsminderungsrenten
Erziehungsrente

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