Beitragsbemessungsgrenze – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze beschreibt die Höhe des Einkommens, bis zu dem Beiträge zur Sozialversicherung erhoben werden. Darüber liegende Verdienstbestandteile bleiben beitragsfrei. In der allgemeinen (gesetzlichen) Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung beträgt die Beitragsbemessungsgrenze schon seit 01.01.2020

  • in den alten Bundesländern 6.900 Euro monatlich, das sind 82.800 Euro jährlich.
  • in den neuen Bundesländern 6.450 Euro monatlich, das sind 77.400 Euro jährlich.

In der knappschaftlichen Rentenversicherung beträgt die Beitragsbemessungsgrenze 2020

  • in den alten Bundesländern 8.450 Euro im Monat (101.400 Euro im Jahr),
  • in den neuen Bundesländern 7.900 Euro monatlich (94.800 Euro im Jahr.

Die Höchstgrenze, bis zu der Beiträge in der Kranken- und Pflegeversicherung erhoben werden, liegt 2020 in den alten und neuen Bundesländern einheitlich bei monatlich 4.687,50 Euro (56.250 Euro jährlich).

Ab 2025 wird es auch für die Beitragsbemessungsgrenzen und die Bezugsgröße nur noch einheitliche Werte für ganz Deutschland geben. Dies ist eine Folge der mit dem Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz vom 17.07.2017 (BGBl I Nr. 49 S. 2575) begonnenen Angleichung der Aktuellen Rentenwerte in Ost und West bis zum 01.07.2024.

Die Bezugsgröße und die Beitragsbemessungsgrenze werden zeitgleich entsprechend schrittweise jeweils zum Jahres beginn angeglichen.

Ab 2025 dient dann die gesamtdeutsche Lohnentwicklung als Basis für die Festlegung dieser Größen.

 

 

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