Lexikon – Beitragsbemessungsgrundlage

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Beitragsbemessungsgrundlage

Die Beitragsbemessungsgrundlage für die Berechnung der Rentenversicherungsbeiträge ist das beitragspflichtige Bruttoarbeitsentgelt. Aus ihm wird durch Multiplikation mit dem Beitragssatz der Rentenversicherungsbeitrag berechnet.

Sie ist gleichzeitig der Betrag, der im Versicherungsverlauf und in den Anlagen zum Rentenbescheid als versichertes Einkommen ausgewiesen ist und aus dem die Rente berechnet wird. Bei versicherungspflichtigen Selbstständigen besteht die Beitragsbemessungsgrundlage aus dem beitragspflichtigen Arbeitseinkommen, bei Beschäftigten ist es der Bruttoverdienst.

Freiwillig Versicherte können die Höhe des Beitrags zwischen einem Mindestbeitrag und einem Höchstbeitrag frei bestimmen. Der Mindestbeitrag beträgt 2018 monatlich 83,70 Euro. Der monatliche Höchstbeitrag für Pflichtversicherte richtet sich nach der Beitragsbemessungsgrenze (2018: monatlich 6.500 Euro in den alten beziehungsweise 5.800 Euro in den neuen Bundesländern) und beträgt somit 1.209 Euro in den alten Ländern beziehungsweise 1.078,80 Euro in den neuen Ländern. Für freiwillig Versicherte beträgt der Höchstbeitrag einheitlich 1.209 Euro im Monat.

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