Beitragsbemessungsgrundlage – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Beitragsbemessungsgrundlage

Die Beitragsbemessungsgrundlage für die Berechnung der Rentenversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer ist das beitragspflichtige Bruttoarbeitsentgelt. Aus ihm wird durch Multiplikation mit dem Beitragssatz der Rentenversicherungsbeitrag berechnet.

Sie ist gleichzeitig der Betrag, der im Versicherungsverlauf und in den Anlagen zum Rentenbescheid als versichertes Einkommen ausgewiesen ist und aus dem die Rente berechnet wird.

Bei versicherungspflichtigen Selbstständigen ist Beitragsbemessungsgrundlage das beitragspflichtige Arbeitseinkommen.

Der monatliche Höchstbeitrag für Pflichtversicherte richtet sich nach der Beitragsbemessungsgrenze (2019: monatlich 6.700 Euro in den alten beziehungsweise 6.150 Euro in den neuen Bundesländern) und beträgt somit 1.246,20 Euro in den alten Ländern beziehungsweise 1.143,90 Euro in den neuen Ländern.

Freiwillig Versicherte können die Höhe des Beitrags zwischen einem Mindestbeitrag und einem Höchstbeitrag frei bestimmen. Der Mindestbeitrag beträgt 2019 einheitlich in Ost und West monatlich 83,70 Euro. der Höchstbeitrag, ebenfalls einheitlich, 1.246,20 Euro im Monat.

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