Lexikon – Direktversicherung

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Direktversicherung

Die Direktversicherung ist eine der Möglichkeiten einer staatlich geförderten betrieblichen Altersversorgung.

Der Begriff steht für eine Lebensversicherung, die ein Arbeitgeber zugunsten seines Arbeitnehmers mit einer Versicherungsgesellschaft abschließt. In dem Vertragsverhältnis ist der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer, der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen die Begünstigten. Der Arbeitgeber zahlt einen Teil des Lohns direkt an die Versicherung (so genannte Entgeltumwandlung).

Seit Anfang 2005 gilt bei Direktversicherungen wie bei Pensionskassen oder Pensionsfonds das Prinzip der Bruttoentgeltumwandlung. Bis zu einem Betrag von 3.120 Euro jährlich, 260 Euro monatlich (das entspricht vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung) (Stand 2018) sind Beiträge durch Entgeltumwandlung zu einer Direktversicherung sowohl steuerfrei gestellt als auch von Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Darüber hinaus können ab 2018 weitere vier Prozent, das sind 3.120 Euro (monatlich 260 Euro), steuer-, aber nicht sozialversicherungsfrei umgewandelt werden.

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