Lexikon – Entgeltumwandlung

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Entgeltumwandlung

Der Begriff beschreibt das Prinzip der Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in eine kapitalgedeckte Altersversorgung.

Arbeitnehmer haben durch das Altersvermögensgesetz einen Anspruch darauf, dass auf ihren Wunsch ein Teil ihres Gehalts vom Arbeitgeber direkt in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung umgewandelt wird.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz vom 07.07.2017 hat hierzu einige Änderungen gebracht:

  • Bei einer Entgeltumwandlung entfällt, wie bisher schon, Steuer- und Sozialversicherungspflicht bis zu einem Betrag in Höhe von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (das sind 2018 260 Euro monatlich bzw. 3.120 Euro jährlich).
  • Neu ist: Weitere vier Prozent, also noch einmal 260 bzw. 3.120 Euro, bleiben jetzt auch noch steuer-, aber nicht sozialversicherungsfrei. Dafür gibt es den bisherigen zusätzlichen steuerfreien Höchstbeitrag von 1.800 Euro künftig nicht mehr.
  • Bei einer Entgeltumwandlung muss der Arbeitgeber künftig mindestens 15 Prozent des umgewandelten Entgelts als Zuschuss leisten. Soweit es schon entsprechende Vereinbarungen in einzelnen Branchen gibt, gilt dies ab 2018, für Neuverträge ab 2019 und für bereits heute bestehende Verträge gar erst ab 2022. Ausführliche Informationen im Kapitel Betriebliche Altersvorsorge.

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