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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Förderkriterien

Anspruch auf staatliche Förderung einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge haben in erster Linie alle Personen, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Inzwischen haben aber auch die Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes Anspruch auf diese Förderung. Insgesamt haben folgende Personenkreise Anspruch auf die Riester-Förderung:

  • in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer und Auszubildende,
  • rentenversicherungspflichtige Selbstständige,
  • Beamte und Empfänger von Amtsbezügen,
  • Kirchenbeamte,
  • Mütter oder Väter während der Kindererziehungszeit beziehungsweise Elternzeit,
  • Empfänger von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld 2, auch wenn der Anspruch wegen zu hohen Einkommens oder Vermögens ruht,
  • Empfänger von Vorruhestandsgeld sowie Kranken, Verletzten- und Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld, wenn vorher oder während des Leistungsbezugs Versicherungspflicht bestanden hat oder besteht,
  • nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen,
  • Personen, die nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte pflichtversichert sind,
  • versicherungspflichtige geringfügig Beschäftigte
  • Personen, die eine gesetzliche Rente wegen voller Erwerbsminderung, Erwerbsunfähigkeit oder eine Versorgung wegen Dienstunfähigkeit beziehen. Voraussetzung ist, dass sie unmittelbar vor dem Bezug der Rente oder Versorgung bereits unmittelbar förderberechtigt waren, weil sie beispielsweise pflichtversichert oder Empfänger von Besoldung oder Amtsbezügen waren und das 67. Lebensjahr nicht vollendet haben.

Nicht unmittelbar förderberechtigt sind:

  • freiwillig Versicherte,
  • Selbständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind,
  • Personen, die in berufsständischen Versorgungseinrichtungen pflichtversichert sind,
  • Rentner, die eine Altersvollrente oder ausschließlich eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung erhalten,
  • Bezieher einer gesetzlichen Rente wegen voller Erwerbsminderung, Erwerbsunfähigkeit oder einer Versorgung wegen Dienstunfähigkeit, die unmittelbar vor dem Bezug der Rente oder Versorgung nicht unmittelbar förderberechtigt waren,
  • Sozialhilfeempfänger,
  • Bezieher von Leistungen für Bergbauversicherte,
  • geringfügig Beschäftigte, die sich von der Versicherungspflicht haben befreien lasssen,
  • Personen, die nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind.

Quelle: Privatvorsorge von A bis Z. Broschüre der Deutschen Rentenversicherung. Kostenloser Download unter: www.deutsche-rentenversicherung.de / Info-Broschüren

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