Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Geschlossene Immobilienfonds

Als geschlossene Immobilienfonds bezeichnet man eine Gemeinschaft von Bauherren, die sich zum Erwerb einer großen Immobilie zusammen schließen.

Der Fonds kann in Form einer Kommanditgesellschaft bestehen. Jeder Erwerber eines Fondsanteils wird Kommanditist und haftet für die Verluste der Gesellschaft bis zur Höhe seiner Einlage. Der Erwerber wird steuerlich wie ein Bauherr behandelt, kann also Verluste aus Vermietung steuermindernd geltend machen.

Das Risiko konzentriert sich anders als bei offenen Immobilienfonds auf eine einzige Immobilie. Wenn die Kosten höher und die Mieteinnahmen sowie der Verkaufspreis niedriger ausfallen als erwartet, können sich die von manchen Anlegern aus steuerlichen Gründen erwünschten Verluste auch in reale Verluste verwandeln.

Geschlossene Immobilienfonds gelten als besonders riskante Anlageform, die für den normalen Sparer und vor allem nicht für die Altersvorsorge geeignet ist.

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