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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Halbeinkünfteverfahren

Für Dividenden erhielten Aktionäre von 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2008 durch das Halbeinkünfteverfahren einen höheren Freibetrag. Im Gegensatz zu den Zinsen für festverzinsliche Wertpapiere oder Spareinlagen wurden Dividenden nur zur Hälfte berücksichtigt.

Auch für private Veräußerungsgeschäfte innerhalb von zwölf Monaten, die so genannten Spekulationsgeschäfte, galt das Halbeinkünfteverfahren. Demnach wurden Gewinne aus privatem Aktienhandel nur zur Hälfte der Einkommensteuer unterworfen. Gleiches galt für die Verluste. Auch diese konnten nur zu 50 Prozent abgezogen werden.

Das Halbeinkünfteverfahren wurde zum 1. Januar 2009 abgeschafft. Musste bis dahin die Hälfte der Gewinne besteuert werden, wird jetzt der gesamte Gewinn der Steuer unterworfen. Durch den Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens sind dividendenträchtige Titel nicht mehr so lukrativ für Sparer, die an einer hohen Dividendenrendite interessiert sind.

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Dividende
Einkommensteuer
Steuern auf Kapitaleinkünfte

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