Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gibt den in einer nationalen Volkswirtschaft erzielten Produktionswert an. Es setzt sich aus der Summe aller Produkte und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum zusammen und gilt als Konjunkturindikator. Sinkt das Bruttoinlandsprodukt unter die Menge des umlaufenden Geldes, kommt es zur Inflation.

Das BIP umfasst alle innerhalb der Grenzen eines Landes erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen, ohne Rücksicht darauf, von wem sie erwirtschaftet wurden.

Im Gegensatz dazu, beschreibt das Bruttosozialprodukt die Wirtschaftsleistung, die im Falle Deutschlands von allen Deutschen erbracht wurde, ohne Rücksicht auf ihren tatsächlichen Wohnsitz. Die Leistungen von in Deutschland lebenden Ausländern werden im BSP nicht erfasst. In der Regel wird die Leistungskraft einer Volkswirtschaft heute mit dem BIP beschrieben, also inklusive der Wirtschaftsleistungen der im Lande lebenden Ausländer.

Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland betrug 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamts 3.032 Milliarden Euro gegenüber 2.923 Milliarden Euro im Jahr zuvor (Zuwachs von 3,73 Prozent).

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