Lexikon – Medizinische Prävention durch die Rentenversicherung

Hier finden Sie Erklärungen zu Fachbegriffen und kurze Informationen. Klicken Sie auf einen Buchstaben, um zur Auflistung der Begriffe mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben zu kommen.

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

Bitte wählen Sie einen Buchstaben aus:

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Medizinische Prävention durch die Rentenversicherung

Die Träger der Rentenversicherung haben nach Inkrafttreten des Flexirentengesetzes nunmehr präventiv medizinische Leistungen zu erbringen, wenn Versicherte erste gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen, die die ausgeübte Beschäftigung gefährden. Diese persönlichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme dieser Leistungen erfüllen in der Regel Versicherte, die eine ihre Erwerbsfähigkeit ungünstig beeinflussende Beschäftigung ausüben und auf Grund dessen erste gesundheitliche Beeinträchtigungen aufweisen, die aber noch keinen Krankheitswert haben. Erste gesundheitliche Beeinträchtigungen sind beispielsweise beginnende Funktionsstörungen von Bewegungsorganen oder inneren Organen oder psychische Beeinträchtigungen.

Mit ihrem Rahmenkonzept zur Umsetzung der medizinischen Leistungen zur Prävention und Gesundheitsförderung bietet die gesetzliche Rentenversicherung Versicherten, die durch belastende Arbeitsumstände und ggf. hinzukommende Belastungen aus ihrem sozialen Umfeld einem höheren gesundheitlichen Risiko unterliegen, spezifische Präventionsleistungen zur Förderung ihrer Gesundheitskompetenz und Beschäftigungsfähigkeit an. Dieses Rahmenkonzept soll auch eine einheitliche Handhabung durch die Träger der Rentenversicheurng sicherstellen.

Die Deutsche Rentenversicherung hält hierzu ein Merkblatt "Prävention und Gesundheitsförderung" bereit (www.deutsche-rentenversicherung.de).

 

 

 

Zurück zur Liste