Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Mitwirkungspflichten

Nicht nur die Rentenversicherung ist zur Auskunft verflichtet. Auch die Versicherten müssen ihren Teil beitragen - im eigenen Interesse.

Versicherte, die eine Leistung beim Rentenversicherungsträger beantragen, müssen bei der Feststellung der Leistung mitwirken, soweit es ihnen zugemutet werden kann. So sind sie verpflichtet, alle Tatsachen und Beweismittel, die der Rentenversicherungsträger kennen muss, anzugeben und Beweisurkunden vorzulegen. Ebenso müssen sie die für das Antragsverfahren vorgesehenen Vordrucke benutzen.

Zur Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit einem Antrag auf Erwerbsminderungsrente gehört es auch, zumutbare ärztliche und psychologische Untersuchungen zu dulden. Wird durch die mangelnde Mitwirkung die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert, hat der Rentenversicherungsträger die Möglichkeit, die Rente so lange ganz oder teilweise zu versagen, bis der Rentenberechtigte die Mitwirkung nachgeholt hat. Holt der Rentenberechtigte die erforderliche Mitwirkung nach und liegen die Voraussetzungen für den Rentenanspruch vor, wird die bisher versagte Rente nachgezahlt.

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