Rentenzuschlag – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Rentenzuschlag

Einen Rentenzuschlag gibt es, wenn ein Versicherter nach Erreichen der Regelaltersgrenze eine Altersrente nicht in Anspruch nimmt. Dieser Zuschlag findet seinen Ausdruck in der Rentenformel durch einen entsprechend höheren Zugangsfaktor. Dieser ist normalerweise bei Altersrenten 1,0 und erhöht sich für jeden Kalendermonat, für den die Altersrente nicht beansprucht wird, um den Faktor 0,005. Das ergibt 0,5 Prozent Rentenzuschlag pro Monat oder 6 Prozent bei einem Aufschub des Rentenbeginns um ein Jahr. Falls der Versicherte seine Altersrente statt mit 65 Jahren und neun Monaten (Regelbeginn für Geburtsjahrgang 1955 im Jahr 2020) erst mit 66 und neun Monaten in Anspruch nimmt, erhöht sich seine Altersrente dadurch um sechs Prozent und der Zugangsfaktor beträgt 1,06. Hinzu kommt dann noch die Rentensteigerung aufgrund der weiterhin gezahlten Beiträge.

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