Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Pfandbriefe

Pfandbriefe gehören zusammen mit Anleihen, Renten und Obligationen zu den festverzinslichen Wertpapieren.

Friedrich der Große führte Pfandbriefe im 18. Jahrhundert ein, um der Geldnot des Adels zu begegnen und den Wiederaufbau seines Landes nach dem siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) zu finanzieren. Heute beschaffen sich Hypothekenbanken und öffentlich-rechtliche Kreditinstitute mit Pfandbriefen Geld, um Kredite für private Bauherren, Immobilienverkäufer und den Staat zu finanzieren.

Etwa 13 Prozent des in festverzinslichen Wertpapieren angelegten Geldes in Deutschland entfallen auf Pfandbriefe, insgesamt rund 452 Milliarden Euro. Pfandbriefe gelten als besonders sichere Form der Geldanlage.

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