Lexikon – Sozialversicherung

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Sozialversicherung

In Deutschland unterliegen Arbeitnehmer sowie Selbstständige in bestimmten Berufsgruppen der gesetzlichen Sozialversicherungspflicht. Sie umfasst Beiträge nach festen Prozentsätzen des Arbeitsentgelts bzw. bei Selbstständigen des Arbeitseinkommens zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Der Arbeitgeber berechnet für seine Arbeitnehmer die Beiträge zur Sozialversicherung, zieht die Hälfte davon als Arbeitnehmeranteil vom Gehalt ab und führt diesen zusammen mit dem von ihm geleisteten Arbeitgeberanteil an die Sozialversicherungsträger ab. Zum Beitrag zur Krankenversicherung wird der Zusatzbeitrag addiert, den Krankenkassen seit 1. Januar 2015 erheben können und über dessen Höhe sie selbst entscheiden. Diesen Zusatzbeitrag trägt der Arbeitnehmer allein.

Der Entwurf zu einem GKV-Versichertenentlastungsgesetz sieht allerdings vor, dass die Gesetzliche Krankenversicherung ab 1. Januar 2019 wieder paritätisch finanziert wird. Das heißt: Arbeitgeber und Beschäftigte sowie Rentner und Rentenversicherung bezahlen zu gleichen Teilen die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Das gilt nicht nur – wie bisher – für den allgemeinen Beitragssatz. Dies gilt auch für den individuellen Zusatzbeitrag, den jede Krankenkasse selbst bestimmt.

Den Beitrag zur Unfallversicherung zahlt der Arbeitgeber allein.

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Arbeitsentgelt

Arbeitseinkommen

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