Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Staatsanleihe

Ohne Schulden kommt auch der Staat nicht aus. Dafür nehmen die Regierungen jedes Jahr Kredite in Milliardenhöhe auf. Einen Teil dieses Geldes kommt auch von Privatanlegern, die in Staatsanleihen investieren. Damit wird der Staat zu deren Schuldner. Da die Bundesrepublik über eine erstklassige Bonität verfügt, gelten

  • Bundesanleihen,
  • Bundesobligationen und
  • bis 2012 Bundesschatzbriefe

Bundesschatzbriefe waren Schuldverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurden bis Dezember 2012 mit Laufzeiten von sechs oder sieben Jahren emittiert. Seit 2013 werden sie nicht mehr ausgegeben.

"Der deutsche Staat gilt als ein sehr guter Schuldner. Im Umkehrschluss muss er für das geliehene Geld auch nur geringe Zinsen zahlen, was die Rendite des Anlegers schmälert. Bundeswertpapiere sind für den Anleger interessant, der über einen festen Zeitraum von sieben Jahren eine garantierte Rendite erzielen möchte. In unsicheren Börsenzeiten kann der Anleger deshalb ruhig schlafen. Allerdings sollten Anleger wissen, dass in Zeiten hoher Inflation der Realzins, das heißt der Zins nach Abzug der Inflation, von Bundeswertpapieren eher niedrig ausfällt", erklärt Finanzplaner Tobias Appold. Und: Die festen Zinsen sind voll steuerpflichtig, sobald der Freibetrag ausgeschöpft ist. Ist das der Fall, führt das bei Privatanlegern zu einer geringeren Nachsteuerrendite.

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