Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Entgeltumwandlung

Der Begriff beschreibt das Prinzip der Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in eine kapitalgedeckte Altersversorgung.

Arbeitnehmer haben durch das Altersvermögensgesetz einen Anspruch darauf, dass auf ihren Wunsch ein Teil ihres Gehalts vom Arbeitgeber direkt in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung umgewandelt wird. Der Arbeitnehmer bekommt weniger Geld, der Arbeitgeber legt es für ihn an. Diese Beiträge in Höhe von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze dürfen steuer- und sozialversicherungsfrei in Direktversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds eingezahlt werden. Das sind im Jahr 2017 3.048 Euro. Weitere 1.800 Euro können steuer- aber nicht sozialversicherungsfrei umgewandelt werden.

Das ändert sich durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz: Ab 2019 sind bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei, sozialabgabenfrei bleiben vier Prozent. Dafür gibt es den zusätzlichen steuerfreien Höchstbeitrag von 1.800 Euro künftig nicht mehr.

Ausführliche Informationen im Kapitel Betriebliche Altersvorsorge.

Mehr zum Thema:

Direktversicherungen
Pensionskasse
Pensionsfonds
Betriebliche Altersvorsorge

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