Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Banksparpläne

Banksparpläne sind von Banken und Sparkassen angebotene Geldsparpläne.

Um im Sinne der staatlich geförderten Altersvorsorge förderfähig zu sein, müssen Banksparpläne mindestens die eingezahlten Beiträge garantieren und ab dem 85. Lebensjahr mit einer lebenslangen Rentenversicherung verbunden sein.

Ein Banksparplan funktioniert in der Regel mit Zinsansammlung (Thesaurierung) und nicht mit Zinsauszahlung auf ein Girokonto. Die Zinsen werden meistens am Jahresende dem Konto gutgeschrieben. Dadurch ergibt sich ein Zinseszinseffekt.

Der Sparplan hat in der Regel einen von der jeweiligen Bank festgelegten Zinssatz. Dieser ist variabel. Verändeungen müssen sich auf Refernezgrößen beziehen und dürfen nicht willkürlich erfolgen (zum Beispiel Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank als Referenzgröße).

Ein Banksparplan mit Bonus weist in der Regel einen festgelegten Zinssatz und einen variablen Jahresbonus auf, der von der allgemeinen Zinssituation, vom Gewinn der Bank oder von der zeitlichen Vertragsdauer abhängen kann.

Ein Banksparplan mit Referenzzins orientiert sich in der Regel am Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank.

Ein Banksparplan mit Staffelzins hat in der Regel jährlich steigende Zinssätze, die von Anfang an feststehen.

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