Lexikon

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Bibliotheksregale mit Büchern. – Bild: Getty Images/iStockphoto/Connel_Design

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Geschiedenenwitwenrente

Die frühere Ehefrau eines Versicherten, deren Ehe mit ihm aufgrund des bis zum 30. Juni 1977 geltenden Rechts geschieden, für nichtig erklärt oder aufgehoben worden ist, erhält nach dem Tod des Versicherten eine Hinterbliebenenrente, wenn der Verstorbene die allgemeine Wartezeit (= 60 Kalendermonate mit Beitrags- und Ersatzzeiten) erfüllt hat und er ihr gegenüber unterhaltspflichtig war oder auch ohne solche Verpflichtung Unterhalt von wirtschaftlicher Bedeutung tatsächlich geleistet hat (das Gleiche gilt für geschiedene Ehemänner).

Besonderheit für die neuen Länder: Bestimmt sich der Unterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten nach DDR-Recht, besteht auch bei einer Ehescheidung vor dem 1. Juli 1977 kein Anspruch auf Geschiedenenwitwenrente. Anstelle der Hinterbliebenenrente wird bei Erfüllung der Voraussetzungen Erziehungsrente aus der Versicherung des geschiedenen Ehegatten gezahlt.

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