Wohnsitzwechsel in die neuen Länder – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Wohnsitzwechsel in die neuen Länder

Bei einem Umzug von den alten in die neuen Länder gelten bei der Einkommensanrechnung auf Renten wegen Todes die niedrigeren Freibeträge für die neuen Länder.

Der für einen freiwillig oder privat Krankenversicherten zu zahlende Zuschuss zur Krankenversicherung verändert sich durch den Umzug nicht.

Bei Ausübung einer Beschäftigung oder selbstständigen Tätigkeit eines Altersrentners/einer Altersrentnerin gilt nach dem Flexirentengesetz seit 01.07.2017 einheitlich in den alten und neuen Ländern, dass 40 Prozent des über 6.300 Euro liegenden jährlichen Zuverdienstes auf die Rente angerechnet werden. Die früheren Grenzbeträge für Teilrenten gelten nur noch in Übergangsfällen.

Kräftige Erhöhung der Hinzuverdienstgrenze wegen der Corona-Krise für 2020/2021

Da durch die Coronakrise ein besonders hoher Bedarf an medizinischem Personal besteht, aber es auch in anderen Wirtschaftsbereichen zu Personalengpässen aufgrund von Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen gekommen ist, hat die Bundesregierung die geltende Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro schon im Jahre 2020 auf 44.590 Euro erhöht, um die Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt zu erleichtern. Im Rahmen des Gesetzes zur Verbesserung des Arbeitsschutzes in der Fleischindustrie wurde für das Jahr 2021 die Rechtsvorschrift des § 302 Abs. 8 SGB VI weiter beibehalten und die Hinzuverdienstgrenze auf 46.060,00 € erhöht. Ab dem Jahr 2022 gilt dann voraussichtlich wieder die bisherige Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro pro Kalenderjahr. Außerdem wurde für den Zeitraum dieser kräftigen Erhöhung der Hinzuverdienstdeckel außer Kraft gesetzt.

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