Zusatzbeitrag – Lexikon

Rente und Altersvorsorge: Erklärungen zu Fachbegriffen im Ihre Vorsorge-Lexikon

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Zusatzbeitrag

Seit dem 01.01.2015 können die gesetzlichen Krankenkassen über einen Teil der Beiträge wieder selbst bestimmen. Dazu wurde der allgemeine Beitragssatz um 0,9 Punkte auf 14,6 Prozent gesenkt. Den allgemeinen Beitragssatz teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte.

Auf diesem Niveau ist es den Kassen dann möglich, entsprechend ihrer Finanzlage und ihres Leistungsangebots einen individuellen Zusatzbeitrag zu erheben, den die Versicherten seither alleine schultern mussten.

Nach dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz wird dieser Zusatzbeitrag ab 1. Januar 2019 wieder paritätisch finanziert. Das heißt: Arbeitgeber und Beschäftigte sowie Rentner und Rentenversicherung bezahlen zu gleichen Teilen die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz liegt 2019 bei rund 0,9 Prozent. Wie hoch der Beitrag im Einzelfall ist, hängt von der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse ab. Das bedeutet, es wird nach wie vor Krankenkassen geben, die aufgrund ihrer finanziellen Situation einen Zusatzbeitragssatz von weniger oder aber auch von mehr als 0,9 Prozent erheben. Durch den Zusatzbeitrag will der Gesetzgeber einen größeren Wettbewerb zwischen den Krankenkassen erreichen.

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