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Grundlagen der Vermögensbildung

Wer früher anfängt, hat am Ende mehr davon. Der Vermögensaufbau fällt leichter, wenn man auf lange Sicht von Zinsen profitieren kann.

Bei der Vermögensbildung gelten folgende Grundprinzipien:

  • Je früher man anfängt, umso kleiner können die monatlichen Raten ausfallen. Denn auf lange Sicht profitiert man vom Zinseszinseffekt (Zinsen für angelegtes Geld erhöht das Kapital, auf das erhöhte Kapital werden wieder Zinsen gezahlt).
  • Die persönliche Anlagestrategie sollte sich nach Lebensalter, Lebenssituation, bisherigem Vermögensaufbau und den persönlichen Zielen richten.
  • Die laufende Geldentwertung (Inflationsrate) sorgt für eine schleichende Entwertung des in Geldvermögen eingezahlten Kapitals (Wertpapiere, Bankprodukte, Versicherungen).
  • Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Aktien, Investmentfonds) profitieren in der Regel von dieser allgemeinen Verteuerung und Preissteigerung. Voraussetzung ist natürlich, dass man sie zum gewünschten Zeitpunkt verlustfrei verkaufen kann.
  • Vorteil für Häuslebauer: Die mit dem Kaufkraftverlust des Geldes einhergehenden Lohnsteigerungen erleichtern die Tilgung langfristiger Darlehen.

Tipp: Bevor Sie sich für eine bestimmte Geldanlagestrategie entscheiden, sollten Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Anlageprodukte verschaffen. Dazu gehören auch staatlich geförderte Altersvorsorgeformen.

Wer zusätzliches Vermögen bilden möchte, kann unter drei Produktgruppen wählen:

  • Immobilien bieten relative Wertbeständigkeit, wenn der bauliche Zustand in Ordnung ist und die Lage einen Verkauf auch künftig zulässt.
  • Aktien, Investmentfonds und Wertpapiere bieten Renditechancen, sind aber Kursschwankungen ausgesetzt. Dieses Risiko muss man bedenken.
  • Versicherungen bieten Sicherheit und garantierte Zinsen bei relativ hohen Abschluss- und Verwaltungskosten.

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Autor: Michael Krause

Zuletzt aktualisiert am 06.04.2012