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ABS (Asset Backed Securities) - Lexikon

Bücher in einem Regal mit blauem USB-Stick Bild: IMAGO / agefotostock
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ABS (Asset Backed Securities)

ABS steht für Asset Backed Securities. Mit Hilfe solcher Wertpapiere verschaffen sich Banken flüssiges Geld. Der Trick: Die Bank fasst eine Reihe von Krediten, die sie an Firmen, für Immobilien oder an Privatleute vergeben hat, in einem solchen Wertpapier zusammen. Der Anleger kauft somit einen Teil dieser Kredite. Vor allem Banken, Versicherungen, Pensionskassen oder Fondsgesellschaften haben diese Anlageform genutzt. Die Rendite dieser Papiere wird aus den Zinszahlungen und Tilgungen der Kreditnehmer finanziert. Die Immobilienkrise in den USA hat gezeigt, wie riskant solche Anlageformen sein können. Denn nachdem die Immobilienblase geplatzt war und viele Hausbesitzer ihre Kredite nicht zurückzahlen konnten, waren die Papiere nichts mehr wert.

Privatanleger sollten angesichts des Risikos solcher Anlageformen eher die Finger davon lassen.

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