Die Frühstart-Rente ist ein staatlich gefördertes Altersvorsorge-Depot für Kinder und Jugendliche. Für jedes Kind zwischen dem 6. und dem 18. Lebensjahr, das eine Schule in Deutschland besucht, zahlt der Staat nach den Plänen der Bundesregierung monatlich 10 Euro in ein individuelles, privat verwaltetes Depot ein – insgesamt also bis zu 1.440 Euro über zwölf Jahre.
Das angesparte Kapital wird am Kapitalmarkt angelegt und wächst durch Zinseszinseffekte bis zum Renteneintritt weiter an. Erträge bleiben während der Ansparphase steuerfrei; über das Guthaben verfügen können Versicherte erst mit Erreichen der Regelaltersgrenze. Ab dem 18. Lebensjahr kann das Depot mit eigenen Beiträgen weiter bespart werden.
Ziel der Frühstart-Rente ist es, junge Menschen früh an die kapitalgedeckte Altersvorsorge heranzuführen und die gesetzliche Rente langfristig um eine private Komponente zu ergänzen.
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