Nachhaltige Geldanlage bezeichnet Anlageformen, die neben Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit auch ökologische und soziale Kriterien sowie Grundsätze guter Unternehmensführung berücksichtigen – zusammengefasst unter dem Kürzel ESG (Environmental, Social, Governance).
Für die Altersvorsorge stehen zahlreiche nachhaltige Produkte zur Verfügung: von ESG-gefilterten Aktien- und Rentenfonds über nachhaltige ETFs bis zu entsprechenden Tarifen in der betrieblichen und privaten Altersversorgung. Seit 2022 müssen Beraterinnen und Berater in der Anlageberatung aktiv nach Nachhaltigkeitspräferenzen fragen.
Wichtig ist ein Blick auf die tatsächlichen Auswahlkriterien eines Produkts, da Begriffe wie "nachhaltig" oder "grün" nicht einheitlich geschützt sind (Stichwort Greenwashing). Orientierung bieten EU-Offenlegungsverordnung, Siegel wie das FNG-Siegel sowie unabhängige Vergleiche.
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