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Rentenlücke - Lexikon

Bücher in einem Regal mit blauem USB-Stick Bild: IMAGO / agefotostock
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Rentenlücke

Die Rentenlücke (auch Versorgungslücke) bezeichnet die Differenz zwischen dem letzten Nettoeinkommen im Erwerbsleben und den zu erwartenden Alterseinkünften – vor allem der gesetzlichen Rente.

Da die gesetzliche Rente das frühere Einkommen nur zum Teil ersetzt, entsteht bei den meisten Menschen eine Lücke: Wer beispielsweise 2.500 Euro netto verdient, aber nur 1.600 Euro Rente erwarten kann, muss 900 Euro monatlich anderweitig decken, um den Lebensstandard zu halten. Faktoren wie Inflation, steigende Krankenversicherungsbeiträge und die Besteuerung der Rente vergrößern die Lücke zusätzlich.

Wie groß die eigene Rentenlücke ist, zeigen die jährliche Renteninformation, die Digitale Rentenübersicht oder Rentenrechner. Schließen lässt sie sich durch betriebliche und private Altersvorsorge – je früher, desto geringer der nötige Sparbeitrag.

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