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Bundesbank erwartet Rückgang der Inflation im März

Im März wird die Inflationsrate voraussichtlich sinken. Doch dahinter steckt vor allem ein statistischer Effekt.

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Frau in grauem Kostüm hält ein weißes Einkaufswagen-Modell über einem Stapel Münzen in die Höhe, links daneben weitere, niedriger werdende Stapel Münzen mit jeweils einem Einkaufswagen darauf.

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Frankfurt/Main (dpa). Die Deutsche Bundesbank rechnet im laufenden Monat aufgrund eines statistischen Effekts mit einem Rückgang der Teuerung. Im „März dürfte die Inflationsrate in Deutschland aufgrund eines Basiseffekts deutlich zurückgehen“, schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine vor rund einem Jahr waren die Energiepreise sprunghaft gestiegen und hatten die Inflation in die Höhe getrieben. „Ab März bildet dagegen das erhöhte Preisniveau die Basis für die Berechnung der Inflationsrate, was sich in einer niedrigeren Gesamtrate niederschlägt“, erläuterte die Bundesbank.

Im Februar waren die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft gegenüber dem Vorjahresmonat noch um 8,7 Prozent gestiegen. Nach Einschätzung von Ökonomen hat die Inflation inzwischen an Breite gewonnen und erfasst viele andere Produkte außer Energie und Nahrungsmittel. Die Kernrate ohne Energie und Lebensmittelpreise dürfte hoch bleiben, erwartet auch die Notenbank.

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