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Bundesregierung kürzt staatliche Förderung für E-Autos

Wer sich ein Elektroauto anschaffen will, muss künftig mit weniger Zuschuss vom Staat rechnen. Wie viel Geld es dann noch gibt.

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Bundesregierung kürzt staatliche Förderung für E-Autos

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Berlin (dpa).Käufer von reinen Elektroautos bekommen vom kommenden Jahr an weniger Unterstützung vom Staat – der Fördertopf soll gedeckelt werden. Subventionen für Plug-in-Hybridfahrzeuge sollen Ende dieses Jahres auslaufen. Die Bundesregierung einigte sich auf eine grundlegende Reform der Förderung, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Geplant sind nun mehrere Schritte:

  • Anfang 2023 soll die Bundesförderung für Autos, die weniger als 40.000 Euro kosten, von derzeit 6000 auf 4500 Euro sinken. Bei Autos, die einen Nettolistenpreis von 40.000 Euro bis 65.000 Euro haben, soll es 3000 Euro statt bisher 5000 Euro geben.
  • Für Plug-in-Hybridfahrzeuge, für die es bisher eine Prämie von bis zu 4500 Euro gibt, soll die Förderung Ende 2022 auslaufen.
  • Vom 1. September 2023 wird die Förderung auf Privatpersonen beschränkt – Unternehmen gehen dann leer aus. Eine Förderung für Kleingewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen werde noch geprüft, so das Ministerium.
  • Vom 1. Januar 2024 an sollen die Kaufprämien weiter sinken, auf dann 3000 Euro – aber nur noch für Autos, die maximal 45.000 Euro kosten. Teurere Fahrzeuge erhalten also keine staatliche Förderung mehr.
Zu den staatlichen Prämien gibt es noch einen sogenannten Herstelleranteil, der ebenfalls sinken könnte. Wichtig für Käufer von E-Autos: Der Förderantrag soll auch weiterhin die Fahrzeugzulassung voraussetzen.

Geplant ist auch ein Förderdeckel. Laut Regierungskreisen stehen für die Förderung reiner E-Autos insgesamt 3,4 Milliarden Euro zur Verfügung – 2,1 Milliarden Euro für das Jahr 2023 und 1,3 Milliarden Euro für das Jahr 2024.


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