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CDU will verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge einführen

Die gesetzliche Rentenversicherung habe sich bewährt, doch: „Jeder Arbeitnehmer soll vom Kapitalmarkt profitieren.“

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Deutsche Börse Frankfurt, Börsensaal. Bild: IMAGO / Westend61 /  imago stock&people

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Cadenabbia/Berlin (dpa). Die CDU will neben der gesetzlichen Rentenversicherung eine verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge für alle einführen. „Wer sein ganzes Leben gearbeitet hat, muss als Rentner mehr haben als der, der nicht gearbeitet hat“, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende und Chef der CDU-Programmkommission, Carsten Linnemann, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die gesetzliche Rentenversicherung habe sich bewährt. Linnemann ergänzte aber: „Jeder Arbeitnehmer soll vom Kapitalmarkt profitieren.“ Die CDU wolle zudem Anreize für längeres Arbeiten schaffen, sagte Linnemann. „Mit der Aktivrente bekommen Menschen, die das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht haben, die Möglichkeit, steuerfrei hinzuzuverdienen.“ Konkreter wurde er nicht.

Klausur in Adenauers früherer Sommerresidenz

Die Grundsatzprogramm-Kommission der CDU hatte sich von Donnerstag bis Samstag zu einer Klausurtagung in der Tagungsstätte der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung im italienischen Cadenabbia am Comer See zurückgezogen. Dort hatte Konrad Adenauer (CDU), der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, seine Sommerresidenz. CDU-Chef Friedrich Merz und Linnemann berieten in Cadenabbia mit den elf Vorsitzenden der Fachkommissionen, zehn Stellvertretern sowie den stellvertretenden Leitern der Kommission, Serap Güler und Mario Voigt, über Inhalte des künftigen Grundsatzprogramms. Anwesend waren auch Generalsekretär Mario Czaja und dessen Stellvertreterin Christina Stumpp.

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