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Finanztest: Immobilienkredit mit ETF kombinieren

Die Finanzierung einer Immobilie lässt sich unter Umständen mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) optimieren. Das sollten Sie wissen!

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Hausmodell steht auf einem Kaufvertrag und Bauplänen, rechts ein Münzstapel, links ein Taschenrechner.

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Berlin (dpa/tmn). Die Immobilienfinanzierung lässt sich mit Hilfe von börsengehandelten Indexfonds (ETF) optimieren. Käufer, die einen Teil ihres Eigenkapitals in einen ETF stecken, können am Ende der Laufzeit profitieren, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (12/2020) der Stiftung Warentest.

Mehr Rendite als Zinskosten

Das gelingt, wenn die Fondsanteile bis zum Ende der Zinsbindung nach Steuern mehr Rendite bringen als der Kredit Zinsen kostet. Die Chancen dafür stehen gut: Ein ETF auf den MSCI World Index hat in den Jahren 1970 bis 2000 bei einer Anlagedauer von 20 Jahren im Schnitt 8 Prozent Rendite gebracht. Baudarlehen kosten derzeit weit weniger.

Voraussetzung ist aber, dass Käufer genug Eigenkapital mitbringen. Die Kaufnebenkosten und 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises sollten aus der eigenen Tasche finanziert werden. Erst wenn dann noch Geld übrig ist, kommt eine Kombination mit einer Fondsanlage in Betracht.


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