Ihre-Vorsorge Logo

Gefahr durch falsche Steuer-Mails: So erkennen Sie den Betrug

Haben Sie schon eine täuschend echt wirkende Mail von Elster oder einem anderen Anbieter bekommen? Dann gilt Vorsicht, denn Kriminelle haben aktuell Steuerportal-Nutzer im Visier.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Gefahr durch falsche Steuer-Mails: So erkennen Sie den Betrug

© Nicht definiert

Stuttgart (dpa/tmn). Am 31. Juli endet die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025. Das wissen auch Kriminelle und machen sich die Aufregung um den Stichtag zunutze, stellt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg fest. Mit gefälschten Mails von Steuerprogrammen wie etwa Elster und anderen privaten Anbietern versuchen sie, Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern abzugreifen.

Auf den ersten Blick ähneln diese Mails tatsächlich echten Mitteilungen des Finanzamts – inklusive offiziell wirkender Steuernummer und dem Hinweis, dass im Portal eine neue Benachrichtigung verfügbar sei. Angeschriebene werden den Verbraucherschützern zufolge weiter dazu aufgefordert, ihr Konto zu aktualisieren und zu synchronisieren, um die Benachrichtigung öffnen zu können. Dazu sollen sie einen Link in der Mail öffnen und persönliche Daten eingeben.

„Hallo" statt Anrede als Warnsignal

Spätestens jetzt sollten Betroffene skeptisch werden und die Mail genauer unter die Lupe nehmen, rät Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Hinweise für einen Betrugsversuch können etwa Anrede und Absender-Adresse liefern. Meist beginne die Mail nämlich nur mit einem „Hallo“ anstelle einer persönlichen Anrede. Zudem stehe neben dem gefälschten und echt wirkenden Absendernamen meist die tatsächliche E-Mail-Adresse, die zu einem vermeintlichen Sicherheitsunternehmen aus Spanien gehört.

„Wer für seine Steuererklärung das Portal Elster oder ähnliche Steuersoftware nutzt, sollte sich am besten direkt dort einloggen und dort prüfen, ob es neue Benachrichtigungen gibt“, rät Oliver Buttler. Keinesfalls sollte der Link in der Mail angeklickt oder dort sensible Informationen wie Anmeldedaten und Passwörter angegeben werden. Wer das bereits getan hat, sollte bei Mails und Nachrichten in der Folge besonders kritisch sein, seine Passwörter ändern und verdächtige Abbuchungen vom Konto genau beobachten.

Mehr zum Thema

 


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

2025 wurden anteilig so viele Elektro-Autos in der Europäischen Union neu zugelassen wie nie zuvor. Deutschland liegt über dem EU-Schnitt, aber Spitzenreiter sind andere Länder.

Time
1 Minuten

Nicht nur Wohnhäuser sind betroffen: Auch Straßenbau und Bürogebäude sind spürbar teurer geworden.

Time
2 Minuten

Die Ökonomin Monika Schnitzer hält den Tankrabatt für das falsche Werkzeug. Um die zu entlasten, die das besonders nötig haben, sieht sie eine bessere Alternative.

Time
2 Minuten

Für den Verkaufserfolg einer Immobilie kann die Wahl eines geeigneten Maklers entscheidend sein. Was Sie berücksichtigen sollten.

Time
2 Minuten

Mehr Sorgen, weniger Spielraum: Beim Geld gehen die Geschlechter auseinander. Laut einer Umfrage blicken Frauen anders auf ihre finanzielle Zukunft als Männer.

Time
3 Minuten

Die Energiepreise sind hoch. Doch wer ungedämmte Heizungsrohre isoliert, kann seine Kosten erheblich senken. Das zeigt eine Modellrechnung.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026