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Hohe Strompreise treffen vor allem Geringverdiener

Die steigenden Energiekosten belasten vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen. Doch Strom sparen kann jeder – fünf Tipps.

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Stromzähler. Bild: IMAGO / CHROMORANGE

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München (tö). Haushalte von Geringverdienern leiden besonders stark unter den steigenden Strompreisen. Das liegt vor allem daran, dass bei den unteren Einkommensgruppen Strom einen größeren Anteil des Haushaltsbudgets verschlingt als bei Gutverdienern. Dies zeigt eine Analyse der Energieschuldenberater der Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen, Berlin und Rheinland-Pfalz. Es gibt aber gute Möglichkeiten, Strom zu sparen – und das ohne großen Aufwand.

Allein im ersten Halbjahr 2021 sind laut Statistischem Bundesamt die Stromkosten pro Kilowattstunde binnen eines Jahres um knapp fünf Prozent gestiegen. Wer Strom bewusst nutzt und nicht nur auf Energiesparlampen setzt, kann aber mehrere hundert Euro im Jahr an Stromkosten sparen und mit dem eingesparten Geld zum Beispiel die eigene zusätzliche Altersvorsorge aufstocken. Was Energieberater raten – fünf einfache Tipps.

Mit dem Standby-Modus Schluss machen

Noch immer sind in vielen Haushalten Personalcomputer, Router, Notebooks, Drucker oder Receiver im Standby-Zustand durchgängig eingeschaltet. Oft ist das gar nicht nötig. Zumindest vor dem Schlafengehen sollte man die Geräte ganz ausschalten. Steckdosenleisten mit einem zusätzlichen Fußschalter können helfen, das nicht zu vergessen.

Beim Kochen keine Energie verschwenden

Wer den Stromverbrauch beim Kochen verringern will, verwendet Töpfe, die möglichst genau auf die Herdplatte passen, benutzt Deckel und nutzt die Restwärme des Kochfeldes, nachdem der Herd ausgeschaltet wurde. Beim Sparen helfen außerdem Wasserkocher und Schnellkochtöpfe.

Den Kühlschrank richtig nutzen

Warme Luft, die beim Öffnen in den Kühlschrank strömt, muss das Gerät wieder abkühlen. Das kostet Strom, deshalb die Tür nur kurz öffnen. Beim Kauf sollten Verbraucher darauf achten, ein für die Haushaltsgröße passendes Gerät zu wählen. Je größer das Volumen des Kühlschranks, desto höher der Verbrauch.

An die Energieeffizienzklasse denken

Wer für die Küche oder Waschküche neue Elektrogeräte kauft, sollte möglichst zu Geräten mit der Energieeffizienzklasse A greifen. Das gilt vor allem beim Stromfresser Gefrierschrank, der in der Regel Tag und Nacht läuft. Die höheren Anschaffungskosten sind schnell wieder ausgeglichen, weil die Betriebskosten im Vergleich zu weniger energiesparenden Modellen um mehr als die Hälfte niedriger sein können.

Beim Waschen schön vollladen

Ob Geschirrspülmaschine oder Waschmaschine – die Geräte sollten möglichst voll beladen sein, um keine Energie zu verschwenden. Oft reicht es aus, mit 30 Grad zu waschen, sauber wird die Wäsche auch so. Und statt den Wäschetrockner ständig anzuschmeißen, kann man häufiger auf Wäscheständer oder Wäscheleine zurückgreifen.

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