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Holz und Pellets so teuer wie nie

Die hohe Nachfrage hat die Preise nach oben schießen lassen. Aber: Ein Ende ist in Sicht.

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Holzpellets zum Heizen als alternative Energiequelle. (Bild: IMAGO / McPHOTO)

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Wiesbaden (dpa). Angesichts der weit verbreiteten Ängste um die Gasversorgung sind die Preise für Brennholz und Pellets innerhalb eines Jahres explodiert. Im August waren Brennholz und Holzpellets im Durchschnitt knapp 86 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Dass die Preise ebenso schnell weiter in die Höhe schießen, scheint aber nicht zu befürchten: Weder das Deutsche Pelletinstitut noch der Bundesverband Brennholzhandel rechnen mit einem weiteren exorbitanten Anstieg.

Preise könnten bald wieder sinken

Laut Deutschem Pelletinstitut kostete eine Tonne im September durchschnittlich 763,76 Euro, das waren 222 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Verband geht davon aus, dass ein Plateau erreicht ist, wie eine Sprecherin sagte. Manche Händler hätten in den vergangenen Wochen bereits wieder günstiger verkauft. Der Grund: Viele Kundinnen und Kunden haben ihre Lager inzwischen gefüllt. „Wenn alle Lager gefüllt sind, wird der Preis wieder zurückgehen“, sagte die Sprecherin.

Der Brennholzpreis bei seriösen Händlern liege im Schnitt derzeit bei etwa 150 Euro pro Schüttraummeter, sagte Gerd Müller, der Leiter der Geschäftsstelle des Bundesverbands Brennholzhandel – wobei es große regionale Unterschiede gebe. „Ich gehe nicht davon aus, dass das exorbitant weiter steigt.“ Beliebtestes Brennholz ist die Buche.

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