Ihre-Vorsorge Logo

Ifo-Chef Fuest erwartet sinkende Energiepreise

Deutschland rutscht im Winter in die Rezession, so der Wirtschaftsforscher. Immerhin: Bei den Energiepreisen bestehe Grund zur Hoffnung.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Rote Verlaufskurve von Aktienkursen mit Zahlen, Strommasten und Industriesymbolen im Hintergrund.

© Nicht definiert

Berlin (dpa). Das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo rechnet langfristig mit sinkenden Energiepreisen. Künftig werde Russland sein Gas und Öl an andere verkaufen, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest dem „Tagesspiegel“ (Montag). Diese Staaten kauften wiederum weniger Gas aus anderen Quellen. „Das fließt dann nach Europa.“ Der Ukrainekrieg habe die Energieversorgung weltweit gesehen wenig verändert. Allerdings sei der Umbau der Infrastruktur teuer.

Wirtschaft in der Energiekrise stützen

Der Ökonom sprach sich auch dafür aus, der Wirtschaft wegen der Energiekrise zu helfen. „Zumindest bei Liquiditätshilfen und Bürgschaften muss das Angebot groß sein, aber das heißt nicht, dass es voll in Anspruch genommen wird.“ Der Sinn von Rettungsschirmen bestehe in erster Linie darin, Banken und Kapitalmärkte im Geschäft zu halten. Wenn sie wüssten, dass ihre Kunden nicht illiquide würden, würden sie selbst weiter Kredite vergeben. Die Hilfen sollten nur in Anspruch genommen werden, wenn es nicht mehr anders gehe. „Und ich denke, das wird seltener der Fall sein als bei Corona.“

Das Ifo-Institut stellt am Montag seine Konjunkturprognose vor. Fuest geht nach eigenen Worten davon aus, dass Deutschland im Winter in die Rezession rutscht.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Wohnimmobilien werden teurer, doch der Preisanstieg schwächt sich ab. In besonders gefragten Städten wurden Eigentumswohnungen sogar etwas günstiger. Doch bezahlbarer Wohnraum bleibt ein knappes Gut.

Time
2 Minuten

Die Sparneigung der Bundesbürger ist im September gestiegen. Konsumforscher führen dies vor allem auf die hohen Energiepreise zurück.

Time
4 Minuten

Wer Steuern hinterzogen hat, kann mit einer Selbstanzeige beim Finanzamt straffrei davonkommen. So funktioniert sie Schritt für Schritt.

Time
2 Minuten

Bargeld spielt in Deutschland traditionell eine große Rolle, doch Verbraucher zahlen immer öfter elektronisch oder per Karte, zeigt eine neue Studie. Andere Länder sind aber weit voraus.

Time
2 Minuten

Sprachkurs, Bewerbungsmappe oder doppelte Miete: Was alles zu den Werbungskosten zählt und wann sich die Ausgaben wirklich auszahlen. Experten-Tipps für die nächste Steuererklärung.

Time
3 Minuten

Frankfurt und München galten lange als gefährdet in Sachen Immobilienblasen. Eine neue Studie sieht die Lage nun deutlich entspannter. Dahinter stecken mehrere Gründe.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026