Bad Homburg (iv). Banken und Sparkassen verlangen immer öfter ein so genanntes Verwahrentgelt für Einlagen auf Tagesgeld- oder Girokonten. Das berichtet das Verbraucherportal biallo.de.
Strafzinsen gebe es bereits bei rund 280 Instituten, davon 190 im Privatkundenbereich. Allein in diesem Jahr seien 120 Banken und Sparkassen hinzugekommen. Negativer Spitzenreiter: die Bank 1 Saar mit 0,75 Prozent pro Jahr auf dem privaten Tagesgeld- und Girokonto.
Trend zu niedrigeren Freibeträgen
Bundesweit sei zudem ein Trend zu sinkenden Freibeträgen zu beobachten. Bei der Bank 1 Saar werden die Negativzinsen bereits ab 10.000 Euro fällig. Seit Jahresbeginn hätten zehn weitere Banken den Freibetrag auf nur noch 10.000 Euro gesetzt. Sechs Institute verlangen das Verwahrentgelt ab dem ersten Euro.
