Berlin (dpa/tmn) Ob Semmeln, Strom oder Sprit: Die Lebenshaltungskosten in Deutschland haben in den vergangenen Monaten stark angezogen. So stark, dass gerade der ärmere Bevölkerungsteil teils nicht mehr weiß, wie er seine Rechnungen begleichen soll.
Die Frage ist: Lässt sich darauf hoffen, dass die Preise irgendwann wieder den Vorkrisenzustand erreichen? Die Wirtschaftsweise Prof. Monika Schnitzer gibt Antworten auf drängende Fragen.
Eine rasche Senkung der Inflation auf das Zielniveau von zwei Prozent ist deshalb wünschenswert, kann aber auch durch Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank nicht sofort erzwungen werden. Deshalb wird es zu Anpassungen der Transferzahlungen und Löhne sowie staatlichen Hilfsmaßnahmen kommen müssen.
Wie stark die Preise in der Zwischenzeit noch steigen werden, wird davon abhängen, wie stark die gestiegenen Energieimportkosten an die Kunden weitergegeben und wie stark die Löhne steigen werden.
