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Inflation voraussichtlich weiter über Zwei-Prozent-Marke

Der September brachte mit 2,4 Prozent Inflation die höchste Teuerungsrate in diesem Jahr. Wie hat sich das Leben im Oktober verteuert? Das Statistische Bundesamt veröffentlicht eine erste Schätzung.

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Gefächerte Euro-Geldscheine und Münzen. Bild: IMAGO / Imagebroker / imago stock&people

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Wiesbaden (dpa). Zieht die Teuerungsrate in Deutschland weiter an? Im September hat sich das Leben so stark verteuert wie nie in diesem Jahr. Die Verbraucherpreise lagen um 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. An diesem Donnerstag veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflationsrate im Oktober.

Überdurchschnittlich teure Dienstleistungen und steigende Lebensmittelpreise trieben in den vergangenen Monaten die Inflationsrate nach oben. Manche Volkswirte halten den September-Wert für einen Ausreißer und erwarten im Oktober wieder einen niedrigeren Wert.

Inflation hält sich hartnäckig über Zwei-Prozent-Marke 

Dennoch müssen sich Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland nach Einschätzung von Ökonomen vorerst mit Inflationsraten oberhalb der Zwei-Prozent-Marke abfinden. Je höher die Teuerung, umso geringer die Kaufkraft der Menschen: Sie können sich für einen Euro dann weniger leisten.

Das Statistische Bundesamt berechnet jeden Monat, wie sich Preise zum Vormonat und Vorjahresmonat entwickelt haben. Dazu notieren die Statistiker in Geschäften, was Obst und Gemüse, Schuhe oder Möbel kosten. Wie hoch ist die Wohnungsmiete, was kostet der Sprit an der Tankstelle? Tausende Einzelpreise von Waren und Dienstleistungen werden repräsentativ nach dem stets gleichen Schema erfasst. Ein Teil wird auch im Internet erhoben.


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