Ihre-Vorsorge Logo

Inflation zieht wieder an – das Ende des Abwärtstrends?

Im Juni beschleunigt sich der Preisauftrieb sogar wieder. Dennoch machen Ökonomen Verbrauchern Hoffnung.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Einkaufskorb aus Metall mit Lebensmitteln

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). Nach drei Rückgängen in Folge zieht die Inflation in Deutschland wieder an. Nach ersten Daten des Statistischen Bundesamtes stiegen die Verbraucherpreise im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,4 Prozent. Im Mai lag die Jahresteuerungsrate bei 6,1 Prozent. Volkswirte sehen in dem aktuellen Anstieg allerdings nur ein vorübergehendes Phänomen aufgrund eines Sondereffekts.

Im Juni belasteten erneut deutlich gestiegene Nahrungsmittelpreise (plus 13,7 Prozent) die Budgets der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Energiepreise stiegen mit 3,0 Prozent dagegen unterdurchschnittlich stark, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Daten hervorgeht. 

Vor einem Jahr dämpften das auf drei Monate befristete 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt zeitweise den Preisauftrieb. Dieser Effekt entfiel in diesem Jahr. „Ohne diese zwei Basiseffekte, die die Jahresteuerungsrate auch noch im Juli und August rechnerisch hochhalten werden, wäre die Inflationsrate in diesem Monat wohl weiter rückläufig gewesen“, erläuterte Deutsche Bank-Ökonom Sebastian Becker. 

Nur eine „vorübergehende Pause“

„Die Juni-Zahlen unterbrechen nur den Abwärtstrend der Inflation, markieren aber noch nicht sein Ende“, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Auch nach Einschätzung von ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski handelt es sich um eine „vorübergehende Pause“. Nach dem Sommer sollte der Rückgang der Inflation an Dynamik gewinnen.

Seit Februar hatte sich die Inflation drei Monate in Folge auf hohem Niveau kontinuierlich abgeschwächt. Im Februar lag die Teuerungsrate wie schon zu Jahresbeginn noch bei 8,7 Prozent.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Frankfurt und München galten lange als gefährdet in Sachen Immobilienblasen. Eine neue Studie sieht die Lage nun deutlich entspannter. Dahinter stecken mehrere Gründe.

Time
2 Minuten

Es zeichnet sich ab, dass Haushalte in diesem Jahr fürs Heizen oft mehr bezahlen müssen als 2025. Wer mit Gas heizt, könnte erstaunlicherweise aber noch Glück haben. Eine neue Studie nennt Gründe.

Time
3 Minuten

Steigende Energiepreise belasten viele Haushalte. Doch gerade beim Heizen sehen Fachleute noch viel Sparpotenzial – Hunderte Euro bei Wohnungen, in Einfamilienhäusern noch mehr. So gelingt es.

Time
4 Minuten

Die Neuauflage des Tankrabatts soll Autofahrer kurzfristig entlasten, stößt aber auf Kritik. Verbraucherschützer und Sozialverbände fordern gezieltere Maßnahmen für Haushalte mit geringem Einkommen.

Time
2 Minuten

Erst wurde den Krankenkassen die Pflicht erlassen, bei einer Beitragserhöhung jeden Versicherten zu informieren. Doch es gab heftige Kritik. Nun reagiert der neue Minister.

Time
6 Minuten

Der niedrige Füllstand der Gasspeicher in Deutschland beunruhigt viele Menschen. Aber wie funktioniert eigentlich das System der Gasspeicher?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026