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Neubauförderung startet im März

Häuslebauer können bald wieder Fördermittel bei der KfW beantragen. In diesem Jahr soll sich einiges ändern.

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Neubau eines Einfamilienhauses mit Gerüst. Bild: IMAGO / imagebroker / Helmut Meyer

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Berlin (dpa). Bauherren sollen ab März wieder Anträge auf Neubauförderung nach den neuen Kriterien stellen können. Eine Sprecherin des Bundesbauministeriums bestätigte den Termin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Ministerium hatte das neue Förderprogramm im vergangenen Jahr angekündigt, aber bisher noch kein endgültiges Datum genannt. An diesem Mittwoch soll es dazu mehr Details geben, sagte die Sprecherin des Bauministeriums.

Neue Förderungen für Familien kommt im Juni

Bundesbauministerin Klara Geywitz hatte bereits eine neue Eigentumsförderung für Familien ab Juni angekündigt. Berechtigt sind Familien mit einem Jahreseinkommen bis 60.000 Euro plus 10.000 Euro je Kind, wie die SPD-Politikerin kürzlich der „Welt am Sonntag“ sagte. Für das Programm der staatlichen Förderbank KfW mit zinsgünstigen Krediten stehen demnach 350 Millionen Euro im Jahr bereit. Bei einer Zinsverbilligung sei der Hebel besser als bei jährlichen Direktzahlungen nach dem Kauf, hatte Geywitz argumentiert.

Das gesamte Volumen für die Neubauförderung liegt künftig bei 1,1 Milliarden Euro, geknüpft an hohe Standards für energieeffizientes Bauen. Neben der Förderung klimafreundlicher Eigenheime sind 750 Millionen Euro für alle anderen Antragsteller gedacht, etwa Wohnungsunternehmen und Einzelpersonen. Diese Anträge sollen ab März bei der KfW gestellt werden können.

Sanierung steht im Mittelpunkt

Im vergangenen Jahr waren die alten Förderprogramme nach einer Antragsflut gestoppt worden. Daraufhin hatte die Bundesregierung eine grundlegend umgestaltete Neubauförderung für 2023 angekündigt. Subventioniert werden soll vor allem die Sanierung im Bestand, da der Klimaschutzeffekt laut Bundeswirtschaftsministerium hier viel größer ist als im Neubau.

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