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Preise für Eigentumswohnungen weiter gestiegen – große regionale Unterschiede

81 Städte im Vergleich: München bleibt spitze, der Osten oft noch preiswert. Besonders günstig ist eine Uni-Stadt in Thüringen.

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Frankfurt/Berlin (dpa). Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen in Deutschland ist einer Studie zufolge im Jahr 2020 weiter gestiegen. Grund hierfür sei auch die zunehmende Zahlungsbereitschaft von Käufern, teilten das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der Immobiliendienstleister Accentro mit. „Gerade während des Lockdowns wurde vielen Menschen bewusst, wie wichtig ein schönes und geräumiges Zuhause ist“, sagte IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. Gleichzeitig mache sich ein Mangel an Bauland und verfügbaren Wohnungen bemerkbar.

Für die Studie wurden die Preise für Wohneigentum in 81 deutschen Städten analysiert. Vom Einzimmer-Appartement bis zum großen Luxusloft wurden alle Wohnungen berücksichtigt, die in einem aufgeteilten Wohnhaus liegen und von Privatpersonen erworben werden können. Im Schnitt seien die Preise für Eigentumswohnungen von 2019 auf 2020 um 10,2 Prozent auf 225.242 Euro gestiegen. In Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Köln und Frankfurt/Main stiegen die Preise mit 10,8 Prozent überdurchschnittlich, dort mussten Käufer im Schnitt 429.007 Euro für eine Eigentumswohnung auf den Tisch legen.

München zehnmal teurer als Gera

Besonders teuer sind dem Eigentumsreport zufolge Wohnungen in München. Im Jahr 2020 lag der Preis für eine Eigentumswohnung in der bayerischen Landeshauptstadt durchschnittlich bei fast 580.000 Euro. Knapp dahinter rangiert Hamburg mit knapp 503.000 Euro.

Der günstigste Standort im Vergleich der 81 untersuchten Städte ist die Universitätsstadt Gera im Osten Thüringens. Dort kostet eine Eigentumswohnung den Angaben zufolge durchschnittlich 58.511 Euro. Auch Salzgitter, Bremerhaven und Gelsenkirchen zählen mit Verkaufsumsätzen unter 100.000 Euro zu den günstigsten Standorten.


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