Berlin (dpa/tmn) – Wer seine Räume nur heizt, wenn er sie nutzt, kann Energie und Geld sparen. Smarte Heizkörperthermostate sind dafür eine komfortable Lösung. Die Stiftung Warentest hat aktuell elf Geräte samt Apps getestet. Sechs Geräte bekamen die Note „gut“, vier die Note „befriedigend“ und eines die Note „ausreichend“ – da es unter anderem beim Frostschutz versagte.
Ganz vorne lag das Gerät „Evo“ von Homematic IP für 110 Euro, schreibt die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 09/2023). Der Testsieger bekam insgesamt die Note 1,7.
Dicht gefolgt von einem deutlich günstigeren Gerät: „FritzDect 302“ von AVM bekam die Gesamtnote 1,9 und kostet nur 58 Euro. Beide Thermostate überzeugten die Tester – unter anderem, weil sie besonders intuitiv zu bedienen waren.
Auf Platz drei landete das smarte Heizungsthermostat „Ally“ von Danfoss. Es kostet rund 80 Euro und bekam die Gesamtnote 2,0.
Lohnt sich die Anschaffung?
Einzel-Einbau ist nicht empfehlenswert. Um die volle Wirkung zu entfalten, braucht jeder Heizkörper im Haushalt ein smartes Heizungsthermostat. Die Anschaffung der Technik ist so vergleichsweise teuer. Für einen Musterhaushalt mit sechs Heizkörpern müssten Verbraucher zwischen 264 Euro und 710 Euro ausgeben. Das hat die Stiftung Warentest ausgerechnet.
Ob sich das Ganze lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Ist das Haus gedämmt? Sind die Bewohner diszipliniert und drehen ihre Heizung bereits runter, wenn sie länger nicht im Raum sind? Trifft beides zu, können Nutzer in der Regel nur noch wenig Energie durch smarte Thermostate einsparen.
Wer sich bisher kaum damit beschäftigt hat, kann durch Absenken der Temperatur jedoch Geld sparen. Smarte Heizkörperthermostate können Nutzer dabei unterstützen. Mit etwas Disziplin ist das Ganze aber auch per Hand möglich – einfach den Regler runterdrehen, bevor man länger aus dem Raum geht. Tipps zum richtigen Heizen gibt es bei der Verbraucherzentrale und auf test.de.
