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Wie schnell erholt sich die Wirtschaft?

Wo steht die deutsche Wirtschaft im Corona-Krisenjahr 2020? Antworten auf diese Frage geben heute die Experten des Statistischen Bundesamtes.

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Rote Coronaviren mit Aktienkurve und mehreren Stapeln Münzen vor einer Weltkarte.

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Wiesbaden (dpa). Gut zwei Wochen vor dem Ende des dritten Quartals wollen die Wiesbadener Statistiker bereits veröffentlichte Konjunkturdaten für Juli und August noch einmal in einer Gesamtschau vorstellen.

Nach dem historischen Absturz der deutschen Wirtschaft infolge der Pandemie ist die entscheidende Frage, wie schnell sich Europas größte Volkswirtschaft wieder erholt. Im zweiten Quartal war das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 9,7 Prozent zum Vorquartal abgesackt. Eine vorläufige Berechnung für das dritte Quartal will das Statistische Bundesamt am 30. Oktober veröffentlichen.

Im März und April hatten infolge der Pandemiebekämpfung weite Teile der Wirtschaft faktisch stillgestanden – nicht nur in Deutschland. Um die Folgen abzufedern und die Wirtschaft wieder anzukurbeln, schnürte die Bundesregierung ein milliardenschweres Konjunkturpaket.

Deutsche Wirtschaft erholt sich zusehends

Zuletzt mehrten sich die Anzeichen, dass die Wirtschaft allmählich wieder Fahrt aufnimmt. Deutschlands Exporteure beispielsweise verbuchten drei Monate in Folge steigende Ausfuhrzahlen – auch wenn im Juli die Zuwächse nicht mehr ganz so kräftig waren.

Die Talsohle sei durchschritten, stellte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Anfang September fest. Die Bundesregierung ist daher für das Gesamtjahr inzwischen etwas zuversichtlicher: Demnach wird das BIP 2020 um 5,8 Prozent sinken. Dies wäre immer noch der schwerste Einbruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ende April war die Bundesregierung aber noch von 6,3 Prozent Minus ausgegangen.

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